Wie finde ich Dankbarkeit?

Viele Menschen kämpfen mit Unzufriedenheit, weil sie sich im Alltagstrott gefangen fühlen.  Unzufriedenheit kann entstehen, weil man sich mit anderen vergleicht und beispielsweise feststellt, dass man im Vergleich zu anderen unterbezahlt ist oder weil die Nachbarn öfter in den Urlaub fahren, während man selbst zu Hause bleibt.  Der Blick auf das größere Auto des Nachbarn kann Neid verursachen. Das alles kann frustrierend sein. Wie kann man aus diesem Kreislauf der Unzufriedenheit und des Neids ausbrechen?

Der Schlüssel liegt darin, unseren Blick von uns selbst abzuwenden und uns auf etwas Größeres und Bedeutenderes zu konzentrieren.  Wir sollten uns daran erinnern, dass wir im Angesicht des Weltalls klein sind und dass es etwas Größeres gibt als uns selbst.  Indem wir unseren Blick auf Jesus Christus richten, den allmächtigen und heiligen Sohn Gottes, können wir unsere Perspektive verändern.  Er ist unser Retter und Herr, und seine Liebe und Gnade sind unvergleichlich.  Wenn wir uns auf ihn konzentrieren, können wir Dankbarkeit für die Geschenke empfinden, die er uns gegeben hat – die Annahme, die Vergebung unserer Sünden, das ewige Leben und die Einladung, in seiner Nähe zu sein.

Diese Dankbarkeit kann uns helfen, Neid und Unzufriedenheit loszulassen.  Wenn wir uns mit Jesu Bild identifizieren, können wir ein Gefühl der Zufriedenheit und des Glücks finden, das unseren Körper und unsere Seele erneuert.

„Freut euch allezeit! Betet immerzu! Sagt Gott in allem Dank! Das ist es, was Gott will, und was er euch durch Christus Jesus möglich macht.”

1. Thessalonicher 5,16-18 – nach der Bibelübersetzung NeÜ