Wer oder was ist dein ganzer Stolz?

Unser Alltag wird von sozialen Medien und den News auf dem Smartphone geprägt. Wir folgen Influencern, liken ihre Beiträge, teilen ihre Meinungen und verteidigen unsere Idole, wenn jemand sie kritisiert. Manche sind regelrecht stolz auf Menschen mit Millionen Followern und passen sogar ihren Stil und ihr Leben an die großen Stars an.

Dieses Bedürfnis, jemanden zu bewundern und zu feiern, steckt tief in uns. Aber haben wir uns schon einmal gefragt, ob es bei diesen Idolen gut aufgehoben ist? Fühlen wir uns nicht manchmal eher fremdbestimmt als erfüllt? Wäre es nicht sinnvoller, die Energie und Begeisterung, die wir Influencern schenken, in eine andere Richtung zu lenken?

Werfen wir einen kurzen Blick in die Bibel, in Römer 5. Paulus schreibt dort, dass wir durch den Glauben an Jesus Christus Frieden mit Gott haben (V. 1). Gott lässt seine Liebe durch den Heiligen Geist in unsere Herzen fließen (V. 5). Das ist nur möglich, weil Jesus für uns gestorben ist, als wir noch Gottes Feinde waren (V. 8–10). Deshalb haben wir Zugang zu Gott und eine Hoffnung, die weit über dieses Leben hinausreicht: Wir dürfen einmal an seiner Herrlichkeit teilhaben (V. 2).

Und dann sagt Paulus einen erstaunlichen Satz: „Wir rühmen uns Gottes“ (V. 11). Heute würden wir vielleicht sagen: Gott ist unser ganzer Stolz. Und dafür gibt es gute Gründe:

  • Influencer kennen uns nicht, Gott kennt uns.
  • Idole wollen etwas von uns, Gott schenkt uns seinen Frieden.
  • Idole vergehen, Gott bleibt in Ewigkeit.
  • Influencer helfen uns nicht in Krisen, Gott trägt uns hindurch.

Darum lade ich dich ein: Lass Gott deinen ganzen Stolz sein. Er hat durch Jesus Christus schon alles getan, damit du mit ihm versöhnt sein kannst. Du darfst dieses Geschenk einfach annehmen.

Darum lade ich dich ein: Lass Gott deinen ganzen Stolz sein. Er hat durch Jesus Christus schon alles getan, damit du mit ihm versöhnt sein kannst. Du darfst dieses Geschenk einfach annehmen.

Vielleicht magst du dir heute ein paar Minuten Zeit nehmen und Römer 5 selbst lesen, am besten in Ruhe und ohne Handy daneben. Wenn dich das anspricht, kannst du auch mit eigenen Worten mit Gott reden, oder so wie in diesem Gebet:

Herr Jesus Christus, danke, dass du für mich gestorben bist, als ich noch fern von dir war. Ich will nicht mehr Dingen und Menschen hinterherlaufen, die mich nicht tragen können. Ich möchte mit dir versöhnt sein und dir mein Leben anvertrauen. Sei du mein ganzer Stolz und meine Hoffnung. Amen.

Wenn du dieses Gebet gesprochen hast oder Fragen zum Glauben hast, freue ich mich, wenn du dich bei mir meldest.

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